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Abfindung, Anteilsbewertung und Exit durchsetzen

Auszahlung, Bewertung und Exit gegen einen widerständigen Mitgesellschafter tatsächlich durchsetzen.

Warum dieser Schwerpunkt jetzt zählt

Nach Kündigung, Ausschluss oder Einziehung entscheidet die Abfindung, ob der Konflikt tatsächlich endet. Vertragsklauseln zu Bewertung, Stichtag, Ratenzahlung und Zinsen werden zum Prüfstein.

Kritische Klausel- und Konfliktpunkte

Häufig verzögert die Gegenseite die Bewertung oder die Zahlung. Kritisch sind Bewertungsmethode, Rechenweg, Belastungsabschläge und die Frage, ob die Klausel angemessen ist.

Wie Sie sich vorbereiten

Für die Durchsetzung sind Vertrag, Jahresabschlüsse, Gesellschafterbeschlüsse und ein sachverständiges Bewertungsgutachten vorzubereiten. Parallel wird geprüft, ob Sicherungsverfügung und Klage auf Zahlung nötig sind.

Checkpunkte für die Prüfung

Bewertungsmethode, Stichtag und Zahlungsplan im Vertrag identifizieren.
Jahresabschlüsse, Planzahlen und Vermögensaufstellung sammeln.
Gutachten von Sachverständigen einholen oder Anforderungen dafür festhalten.
Sicherung des Zahlungsanspruchs durch Sicherungsverfügung überlegen.

Häufige Fragen

Kann eine unrealistisch niedrige Abfindung angegriffen werden?

Ja, eine unangemessen niedrige Klausel ist im Streit häufig anfechtbar; die Rechtsfolge ergibt sich aus der Vertragsklausel und der konkreten Situation.

Wie lange dauert eine Auszahlung?

Zwischen wenigen Wochen und mehreren Jahren, abhängig von Vertrag, Bewertung und Streit über die Bewertungsmethode.

Diese Information ist eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Keine Frist, Erfolgs- oder Kostengarantie.